Der Skorpion. Mehr als nur eine Körperübung.

Leichtfüßig, dynamisch, elegant bewegt sich der Körper in die geschwungene Form. Bei nur geringem Bodenkontakt scheinen die Beine wie in die Unendlichkeit hineinzustreben.

 

Der Körper nimmt wie verwandelt eine zwar ungewohnte, doch sehr edle Bewegung an.

 

Für einen lebendigen künstlerischen Ausdruck bzw. Eindruck bedarf es jedoch etwas mehr als körperlich-technischem Können.

 

Wahrnehmung, mentale Vorbereitung und die Beschäftigung mit dem tieferen Inhalt der Stellung beflügeln das Empfindungsleben und schenken einen entsprechenden Ausdruck.

 

Auf dem Foto ist Heinz Grill zu sehen.

Ausführlich beschreibt er diese fortgeschrittene Yoga-Stellung (Vṛścikāsana) in seinem Buch

 

Die Seelendimension des Yoga.

Auch Bewegungsneulingen steht es frei  sich mit dieser Übung zu beschäftigen.

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Leopold (Montag, 18 November 2019 10:12)

    Vielen Dank für den Post. Das Buch ist sehr gut. Ich versuche mich schon lange im Skorpion. Ständig bin ich weggerutscht und habe bisher nur Hinweise zur Handstellung und Bodenunterlagen gefunden. Mit dem Vorstellungsbild und der Anleitung aus dem Buch bin ich nach ein paar Versuchen sehr gut reingekommen und auch stehen geblieben. Das Wegrutschen war dann kein Thema mehr. Ich habe auch ein Video auf Youtube gefunden! https://www.youtube.com/watch?v=yZSg45CP7Zc
    Die Vorstellung hat mir geholfen. Mich erinnert diese Herangehensweise auch an Methoden des Theaterspiels.
    In dem Buch von Heinz Grill (Die Seelendimension des Yoga) sind auch andere Übungen sehr hilfreich beschrieben. Viele Grüße, Leopold aus Berlin